FamilientherApie/Systemische Therapie*

In der Familientherapie/Systemischen Therapie werden Probleme nicht als Eigenschaften einzelner Personen gesehen. Sie sind Ausdruck der aktuellen Kommunikations- und Beziehungsbedingungen in einem System. 

 

Familientherapie/Systemische Therapie ist eine Form der Therapie, die Gesundheit und Krankheit, und insgesamt die Lebensqualität von Menschen im Zusammenhang mit ihren relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht. Dabei erweiterte sich in den letzten Jahren der Blickwinkel von der Familie auf die sie umgebenden Systeme wie soziales Umfeld, Arbeitsfeld und Wohnwelt und auch auf die Kontexte, in denen Therapie und Beratung stattfindet.

 

Ziel der Therapie ist eine Erweiterung der Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten des/der Einzelnen und des Gesamtfamiliensystems. FamilientherapeutInnen arbeiten ressourcenorientiert. Der Therapeut/die Therapeutin versucht, die bisherigen Muster und Vorannahmen in Frage zu stellen und regt andere Sichtweisen an, um neue Interpretationsvarianten und Interaktionsregeln zu ermöglichen. 

(Anne Valler-Lichtenberg / DGSF, Auszüge)

*Die gesetzlichen und die privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen. Es gibt aber auch medizinische Leistungen, wie diese, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden. Diese werden "Individuelle Gesundheits-Leistungen" (kurz IGeL) genannt. Bei Fragen wende Dich und wenden Sie sich gerne an das kipz®-Team.